- Goethe in guter Gesellschaft -

Goethe-Gesellschaft Bonn e. V.

Stand 03.02.2026

Motto:






Mittwoch, 18. Februar 2026, 18.00 Uhr (!)

Stiftung Pfennigsdorf, Poppeldsorfer Allee 108, 53115 Bonn

>>Brahms und Goethe<<

Vortrag von

BARBARA KIEM, Freiburg/Brsg. 


>>Fragment aus Goethes >Harzreise im Winter< <<, so lautet der Untertitel der Rhapsodie für Alt, Männerchor und Orchester von Johannes Brahms. Aus Goethes groß angelegter Hymne hat Brahms drei Strophen ausgewählt für die Komposition seiner sogenannten 

>Altrhapsodie opus 53<.

Trotz des Abstandes von 90 Jahren sind Goethe und Brahms durch eine Grundbefindlichkeit verbunden:  Beiden gelang es, eine Lebens- und Schaffenskrise durch intensive kreative Arbeit zu überwinden und das Erlebte in hochwertige Kunst zu wandeln. 




Mittwoch, 11. März 2026, 19.00 Uhr

Eutopia-Haus, Thomas-Mann-Str. 36, 53111 Bonn

>>Kann man junge Menschen heute noch für Goethe interessieren?<<

Vortrag von

DR. ARNOLD E. MAURER, Bonn


Am Ende unterscheiden sich die heutigen jungen Menschen gar nicht so sehr von denen vorangegangener Generationen, aber sicherlich nehmen sie für sich in Anspruch, Zeit für die eigene Entwicklung haben zu wollen und weniger fremdbestimmt zu leben.

Der Vortrag spürt Parallelen zu diesem Denken in Goethes Biographie nach, insbesondere in Zusammenhang mit Die Leiden des jungen Werthers und der Italienreise Goethes. Schließlich sind es die universellen Menschheitsthemen Goethes, die ansprechen, ist es die literarische Qualität seines Werks. Einer geschmäcklerischen Anbiederung bedarf es nicht, wenn auch - etwa im Literaturunterricht der Schulen - der Zeitraum begrenzt ist und der Wunsch, Gegenwartsliteratur zu lesen, groß. Schließlich wartet auch noch der >Kosmos Weimar< ganz praktisch auf seine Entdeckung.



Donnerstag, 16. April 2026, 19.00 Uhr

VHS Bonn, Mülheimer Platz 1, 53111 Bonn

>>Erbe verpflichtet! Goethes handschriftlicher Nachlass - die Kulturpolitik der Großherzogin Sophie von Sachsen-Weimar-Eisenach<<

Vortrag von

DR. SABINE SCHIMMA, Weimar


Als Alleinerbin erhält Großherzogin Sophie von Sachsen-Weimar-Eisenach 1885 Goethes handschriftlichen Nachlass. Der Umgang mit diesem einmaligen Kulturgut liegt nun allein in ihren Händen. Sich dessen bewusst, versteht sie es geschickt, die Goethe-Philologie zu fördern und die Forschungen kulturstrategisch zu nutzen, möchte sie doch Weimar als kulturelle Hauptstadt des noch jungen Deutschen Reichs etablieren: Sophie gründet das erste institutionalisierte Literaturarchiv Deutschlands, das Goethe- und Schiller-Archiv, und initiiert die erste Gesamtausgabe von Goethes Werken. Doch in welchem Verhältnis stehen wissenschaftlicher Anspruch und politische Intentionen? Wie wirkt Sophies Kulturpolitik bis heute? Im Vortrag soll diesen spannenden Fragen nachgegangen werden.



Donnerstag, 07. Mai 2026

>>Siegburg - das >artige Städtchen ... am Fuße des Hügels< <<

Exkursion auf den Spuren Maximilian Jacobis und Goethes in Siegburg

(ganztägig)

(Eine gesonderte Einladung folgt. Auch hier sind Nichtmitglieder herzlich willkommen!)




Donnerstag, 11. Juni 2026, 19.00 Uhr

VHS Bonn, Mülheimer Platz 1, 53111 Bonn

>>Madame de Staël (1766-1817). Begründerin des Mythos von Deutschland als dem 

>Land der Dichter und Denker< <<

Vortrag von

ELISABETH MATTHAY-WUSSOW, Aachen


Madame de Staël (1766-1817), Salonière, Schriftstellerin und politische Person, war die wohl berühmteste Frau ihrer Zeit. Hineingestellt in eine Epoche heftiger politischer Turbulenzen, führte die hochgebildete Tochter des letzten Finanzministers des Ancien Régime ein äußerst unkonventionelles und bewegtes Leben. Als erklärte Gegnerin Napoleons aus Frankreich exiliert, bereiste sie zahlreiche europäische Länder, allen voran Deutschland, wo sie mit erlauchten Geistern, u. a. Goethe, zusammentraf. Zeugnis dieser Reise ist ihr Hauptwerk De l ´Allemagne, ein Dokument des Kulturtransfers und der Völkerverständigung ersten Ranges.



Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung - außer für die Exkursion am 07.Mai 2026 - nicht erforderlich. Informationen über das  Programm der VHS Bonn finden Sie auf der Homepage der VHS.



















Im gemeinen Leben kommen wir mit der Sprache notdürftig fort, weil wir nur oberflächliche Verhältnsse bezeichnen. Sobald von tiefern Verhältnissen die Rede ist, tritt sogleich eine andre Sprache ein, die poetische.






               

Symbolik (30. Oktober1805)

                               (MA 6.2, S. 843)


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